Die Mathias-Jakobs-Stadthalle

erhielt ihren Namen zum Gedenken an Mathias Jakobs.

Er wurde am 9. September 1885 in Hunolstein (Hunsrück) geboren und starb an den Folgen der KZ-Haft am 5. Mai 1935 in Gladbeck.

Mathias Jakobs war Bergmann, Stadtverordneter und Landtagsabgeordneter.
Am 28. Oktober 1925 hielt er vor dem Preußischen Landtag eine Rede, die als Auszug hier wieder gegeben wird. Dieser Text hängt im Foyer der Stadthalle aus.

„Was braucht ein Bergarbeiter ein Theater?
Was braucht der Bergarbeiter Kultur?
Auf diesem Standpunkt stehen wir nicht, im Gegenteil:
Wir verlangen für den Arbeiter, für denjenigen, der die Werte schafft
und die Produktion hebt,
dass ihm genau dieselben Vergünstigungen
auf kulturellem Gebiet, Theater, Grünflächen, Stadtwälder
und dergleichen zugute kommen
wie anderen.
Wir werden nicht unterlassen,
diese Kulturbestrebungen weiter zu pflegen,
soweit unsere Macht reicht.“

 

Vorplatz mit Stele von Heinz Mack

Kunst am Bau

Professor Heinz Mack (*8. März 1931) ist Lichtkünstler, Bildhauer, Maler, Graphiker, Platz- und Raumgestalter.

Für die Mathias-Jakobs-Stadthalle gestaltete er eine florale Stele 'Die Kraft des Wachstums' auf dem Vorplatz, sowie den Fußboden im Foyer und den Bühnenvorhang. Näheres zu seiner Person und seinem Wirken finden Sie unter www.heinz-mack.de.

Die Mathias-Jakobs-Stadthalle ist eine öffentliche Einrichtung der Stadt Gladbeck und organisatorisch eine Abteilung des Kulturamtes.

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